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Geschrieben von Gerhard Gruber
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Montag, 27. Juni 2005 |
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Unsere Pfarrkirche Schönbach wurde im Zeitraum 1450
-1457 unter der Herrschaft der Dachsberger auf Burg Rappottenstein erbaut.
Das besondere an ihr ist die noch erhaltene Ausstattung mit drei gotischen
Flügelaltären aus dem späten 15. Jrh. und frühen 16.
Jrh. Der bzw. die Erbauer dieser drei Altäre sind unbekannt.
An der Wende vom 17. zum 18. Jrh. rief die damals auf
Burg Rappottenstein residierende Gräfin Strattmann den Orden der Hieronomytaner
nach Schönbach und errichtete ihnen ein Kloster. Dieser Bau wurde
direkt an die Kirche gesetzt und dominiert heute das Ortsbild. Diese Ordensgemeinschaft
verblieb dann bis 1826 in Schönbach - in diesem Jahr verstarb der
letzte Ordenspriester hochbetagt im Alter von 86 Jahren. |
Im Zuge des Klosterbaus wurden in der Kirche weitere
5 barocke Altäre eingebaut und die gotischen Flügelaltäre
bekamen sozusagen ein barockes Gewand. Von diesen barocken Altären
stehen noch 3 an der Nordseite der Kirche. Erwähnenswert ist, dass
die Altarbilder vom sog. Wiener Schmidt sind. Die barocken "Mäntel" der drei gotischen Altäre
wurden Anfang des 20. Jrh. wieder entfernt und die alten gotischen Tafeln,
Reliefs und Statuen behutsam in Altargerüste eingebaut, um den gotischen
Charakter wieder zur Geltung kommen zu lassen. Auf dieser Seite ein Foto des Hochaltares. Sie sind herzlich eingeladen einmal nach Schönbach
zu kommen, um sich das genauer anzusehen.
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